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wir für Sie

Ich will taufen lassen …

… dann wenden Sie sich zuerst an das Gemeindebüro, Tel. 66166 (buero(at)Stephanusgemeinde.de). Ich spreche mit Ihnen den Taufsonntag ab und vereinbare den Termin für ein Taufgespräch, in dem ich Sie und den kleinen oder großen Täufling gern kennenlernen möchten. In der Regel taufe ich an jedem 2. Sonntag im Monat.

Die Taufe – Ihre theologischen Grundlagen

„Jesus Christus spricht: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und macht zu Jüngern alle Völker; Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Mt 28,18-20)

Dieser Auftrag Jesu Christi, wie er uns im Matthäusevangelium überliefert ist, bildet die Grundlage, warum die christlichen Kirchen und so auch die evangelische Kirche bis heute Kinder und Erwachsene taufen. Alle so getauften Menschen bilden zugleich die Gemeinschaft der einen Kirche Jesu Christi, über alle Grenzen, Hautfarben und kulturellen Unterschiede hinweg; eine wahrhaft globale Bewegung.

Zur Taufe sind nur zwei Dinge nötig: Das Wasser und das Wort. Der Kirchenvater Augustin hat im 4. Jahrhundert beide Elemente in eine griffige Taufformel gebracht: „Es tritt das Wort zum Element und macht das Sakrament.“

Warum das Element des Wassers? Nun – Wasser hat eine reinigende Wirkung. Und genau diese Funktion ist hier gemeint. Denn die Taufe dient in erster Linie dazu, die Sünde und Schuld eines Menschen abzuwaschen. Früher – in der Alten Kirche – wurden die Menschen noch in fließenden Gewässern wie in Flüssen getauft. Sie stiegen ins Wasser, wurden komplett untergetaucht, damit der ‚alte Adam‘ der von Schuld gezeichnete Mensch – ertränkt wird und wir durch die Taufe ‚geistlich‘ neu geboren wird (vgl. Röm 6,3-4). Natürlich sündigen auch getaufte Menschen. Aber mit ihrer Taufe beginnt ein Prozess, der immer neu von dieser Schuld befreit. Martin Luther hat davon gesprochen, dass täglich neu der ´alte Adam ersäufet werden muss`; in der Buße und im Gebet. Auch heute noch verwenden wir das Wasser und lassen es, indem wir es aus dem Taufbecken schöpfen, über die Stirn des Täuflings fließen. Dieses Fließen ist wichtig, denn es symbolisiert: Hier ist das lebendige Wasser, das die Kraft hat Altes – Schuld und Sünde – abzuwaschen und zu reinigen.

Warum das Element des Wortes? Nun – beim Taufen geht es nicht um ein direktes Reinigen und Abwaschen, wie im Bad oder in der Waschmaschine. Es ist vielmehr eine symbolische Handlung. Das verdeutlicht die Taufformel: „Ich taufe dich im Namen Gottes des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Drei Personen werden darin genannt: Gott Vater – er steht für den Schöpfer, der mit dem getauften Kind oder Erwachsenen seinen Bund schließt bzw. erneuert. Jesus Christus – mit seinem Namen wird an seine Kreuzigung und Auferstehung erinnert. Und die hatte nur ein Ziel: Dass allen Menschen ihre Sünde vor Gott vergeben wird. Als getaufte Christen tragen wir dieses Zeichen des Kreuzes, dass Gott uns in seinem Sohn vergeben hat und einen neuen Anfang schenkt. Und schließlich der Heilige Geist: Er ist das Band zwischen Himmel und Erde. So wie der Geist in Form der Taube bei Jesu Taufe im Jordan herabkam, so wird in der Taufe durch den Heiligen Geist eine lebenslange Verbindung zwischen dem Täufling und Gott geschaffen. Und die hält und gilt, weil sie von Gott ausgeht. In der Taufe handelt Gott am Menschen, nicht umgekehrt. Er wendet sich ihm zu, er nimmt ihn in seine lebensfördernde Gemeinschaft auf; kurzum –er schenkt ihm seine Gegenwart im Heiligen Geist.

Es ist etwas ganz Wunderbares in dieser über 2000 jährigen Tradition Menschen zu taufen. Es ist etwas unglaublich Aufbauendes zu wissen, dass Gott bis heute sein Band immer wieder neu zu uns Menschen knüpft. Er, der Lebendige, der uns mit dem Wasser der Taufe erneuert und belebt – ein Leben lang.

Im letzten Juni haben wir wieder ein ereignisreiches Konfi-Jahr beendet und junge Menschen mit der Feier der Konfirmation und dem Segen Gottes „ins Leben entlassen“. Ist die Konfirmation aber überhaupt noch zeitgemäß? Wir sagen: Ja, unbedingt!

Die Feier der Konfirmation – mit ihr wurde früher der Einstieg ins Erwachsenen- und Erwerbsleben markiert, gleichzeitig erwarb und erwirbt man mit ihr auch die religiöse Mündigkeit – die Jugendliche bekommt z.B. das Recht, Patin zu werden und sagt selbständig noch einmal „Ja“ zur eigenen Taufe, die in den meisten Fällen in der Kindheit die Eltern entschieden haben. Jetzt stimmt der Konfirmand zu: „Ja, ich bin getauft, ich will zur Gemeinde Jesu Christi gehören. Ich will versuchen, als Christ meinen Weg zu gehen. Ich will in diesem Glauben bleiben und wachsen.“

Bis heute markiert die Konfirmation also die beginnende Reife eines Menschen, in wichtigen Dingen selbst entscheiden zu können. In einem Gottesdienst dies zu bedenken und zu feiern, danke zu sagen für das, was hinter einem liegt und Gottes Segen zu erbitten für die Zeit, die noch kommt – das ist wichtig und gut.

In dem Jahr, das auf die Konfirmation vorbereitet, ist Zeit, vieles, was mit dem Glauben und mit dem Leben zu tun hat, zu bedenken, auch Fragen und Zweifel zu Wort kommen zu lassen und gemeinsam nach Antworten zu suchen. Gerade in dem Alter der Konfirmanden und Konfirmandinnen entstehen ja viele Fragen und suchen die Jugendlichen nach Orientierung und Hilfe, um im Leben bestehen zu können.

Dass es allerdings nicht auf jede Frage sofort eine zufriedenstellende Antwort gibt bzw. dass es oft ein Leben dauert, um manche Dinge zu verstehen, das ist genauso Thema im Konfi-Unterricht wie das Kennenlernen und Einüben bestimmter Rituale, die hilfreich für den Glauben sein können. Und ehemalige Konfirmanden sind als jugendliche oder erwachsene Konfi-Teamer immer mit dabei und stehen den Konfirmandinnen und Konfirmanden engagiert und mit Rat und Tat zur Seite.

Glaube ohne Erfahrungen bleibt abstrakt. Darum legen wir im Konfi-Jahr viel Wert darauf, Glauben zu erleben: Miteinander lachen, eigene kreative Gebetsstationen im ganzen Gemeindehaus aufbauen, Pralinen herstellen und Menschen unserer Gemeinde eine Freude damit machen, biblische Geschichten als Theater in die heutige Zeit transportieren, sich mit Menschen und gesellschaftlichen Institutionen durch Exkursionen und Gespräche auseinanderzusetzen, gemeinsam zu essen – all das prägt die Wochenenden, die einmal im Monat von Freitag nachmittags bis Samstag mittags stattfinden. Daneben gibt es zu Beginn des Konfijahres eine Kennenlernfreizeit auf der Jugendburg Hohensolms und eine Abschlussfreizeit in Ernsthofen am Ende.

Dem christlichen Glauben und Leben auf die Spur zu kommen, füreinander da zu sein und dabei fröhliche Gemeinschaft zu erleben, das ist der Anspruch, den wir immer wieder an uns und an die Konfizeit stellen. Wir laden also jedes Jahr aufs Neue alle Jugendlichen ab 13 Jahren herzlich dazu ein, mit zu machen und dabei zu sein.

Das Konfi-Team der Stephanusgemeinde

Wir wollen heiraten …

Dann freuen wir uns mit Ihnen!

Rufen Sie bitte das Gemeindebüro an, Tel. 66166 (buero(at)Stephanusgemeinde.de). Zusammen mit Ihnen werde ich einen geeigneten Trautermin finden und auch ein Traugespräch vereinbaren, in dem ich Sie kennenlernen möchte. Denn Heiraten ist ein Fest des Lebens in Gottes Liebe.

Ich habe einen Trauerfall …

Sie wünschen eine Sterbebegleitung oder die Aussegnung eines kürzlich verstorbenen Menschen?

Sie haben einen aktuellen Todesfall zu beklagen und benötigen eine Pfarrerin für die Beerdigung?

Rufen Sie das Gemeindebüro an, Tel. 66166 (buero(at)Stephanusgemeinde.de). Wir sind für Sie da!

Eintreten

Man kann nicht nur klagen, wenn Dinge nicht mehr so laufen wie sie über lange Zeit hinweg gelaufen sind. Das sagte man sich auch in der evangelischen Kirche und begegnet dem Mitgliederschwund nunmehr mit einer (Wieder)-Eintrittskampagne. Dabei geht es nicht nur darum, Menschen ein Zugehörigkeitsgefühl in einer Gemeinschaft zu vermitteln.

Die Kirche ist auch – und dies will sie auch in besonderem Maß vermitteln – ein starker Leistungsträger in unserer Gesellschaft. Dass man in christlichen Kindergärten, Krankenhäusern oder Seniorenheimen oftmals eine besondere Atmosphäre spüren kann, ist unbestritten.

Solche kirchlichen Einrichtungen können jedoch nur dann weiterbestehen, wenn eine große Gemeinschaft und damit ein auch finanziell starker Partner hinter ihnen steht.
Anlaufstellen, wie die Ehe- und Familienberatung, können von Ratsuchenden kostenlos und ohne Ansehen der Religion in Anspruch genommen werden. Sie sind ein Service der Kirche, gemäß ihrem Auftrag für den Dienst am Mitmenschen.

Es gibt gute Gründe, in der Kirche zu sein:
  • In der Kirche treten Menschen mit Gebeten und Gottesdiensten für andere ein. Sie tun das auch stellvertretend für die Gesellschaft.
  • In Seelsorge und Beratung der Kirche wird der ganze Mensch ernst genommen und angenommen.
  • In der Kirche wird die menschliche Sehnsucht nach Segen gehört und beantwortet.
  • Die Kirche begleitet Menschen von der Geburt bis zum Tod. Das stärkt auf geheimnisvolle Weise.
  • Die kirchlichen Sonn- und Feiertage mit ihren Themen, ihrer Musik und ihrer Atmosphäre prägen das Jahr. Die Kirche setzt sich dafür ein, diese Tage zu erhalten.
  • Die Kirche ist ein Ort der Ruhe und Besinnung. Unsere Gesellschaft ist gut beraten, wenn sie solche Orte pflegt.
  • In der Kirche können Menschen an einer Hoffnung auf Gott teilhaben, die über den Tod hinausreicht.
  • In Krankenhäusern und anderen sozialen Einrichtungen der Kirche schaffen viele haupt- und ehrenamtlich Engagierte ein besonderes, menschliches Klima.
  • Wer die Kirche unterstützt, übt Solidarität mit den Schwachen und Benachteiligten.
    Kirchliche Musik und Kunst sind bis heute prägende Kräfte unserer Kultur.
  • Wo immer Menschen hinkommen oder hinziehen, treffen sie auch die weltweite christliche Gemeinschaft. Dazu kann jede und jeder beitragen.

Wenn Sie darüber nachdenken oder sich schon entschlossen haben, in die evangelischen Kirche einzutreten, dann gibt es dafür mehrere Wege.
Wer zur Kirche dazu gehören will, dem soll der Eintritt jetzt leicht gemacht werden. Freilich – ganz ohne Formalitäten geht das nicht. Es gibt zwei Möglichkeiten.

Die erste Möglichkeit:
Es gibt zentrale Eintrittsstellen der Evangelischen Kirche in Hessen Dekanat Bergstraße im Haus der Kirche, Ludwigsstraße 13, 64646 Heppenheim, Tel.: 06252 6733-0, Fax 06252 6733-15

Die zweite Möglichkeit:
Man wendet sich an die Pfarrerin oder den Pfarrer seiner Kirchengemeinde am Wohnort. Und wie findet man den? Einfach mal im Telefonbuch unter ‚Kirchen‘ nachsehen …
Wer ein persönliches Gespräch wünscht, kann sich mit jeder Pfarrerin oder jedem Pfarrer in Verbindung setzen, Auskünfte zum (Wieder-) Eintritt erteilt gerne auch unser Gemeindebüro.

Wechsel der Gemeinde

Wenn Sie zu uns in die Gemeinde wechseln wollen, dann sollten Sie vorher im Gemeindebüro ihrer derzeitigen Gemeinde Bescheid geben und einen Antrag auf Gemeindewechsel stellen. Im Anschluss daran rufen Sie unser Gemeindebüro an und vereinbaren einen Termin.